
Das Ritual wiederholt sich an jedem sonnigen Sonntag. Meist beginnt es um 14 Uhr herum, wenn das Paradiisli quasi ausverkauft ist und an unserer Kasse keine Schläger mehr zur Verfügung stehen.
Dann fragen die Gäste, die auf ihr „Werkzeug“ warten, jene Spielerinnen und Spieler, welche ihre Runde gerade beendet haben, ob sie vielleicht gleich ihre Stöcke übernehmen dürfen.
Letztere kommen den Bitten von Ersteren immer gerne nach. Hin und wieder ergeben sich bei diesen Übergaben sogar kurze Gespräche unter Wildfremden („Wieviel habt ihr gemacht? - Super; wir üben noch…“).
So wird die Bahn 18 immer wieder zu einer Begegnungszone auf Zeit. Das vom Kassenhäuschen und aus dem Bistro beobachten zu dürfen, ist jedesmal eine grosse Freude.